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Die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs BBR (= Berufsbildungsreife, vorher Hauptschule) lernen und arbeiten in der Regel in 2 bis 3 unterschiedlichen Betrieben in Bremerhaven und umzu.
In jedem Betrieb beginnen die Schüler mit einer ganzen Praktikumswoche, danach kommen sie noch 9- bis 11mal jeden Freitag in den Betrieb (je nach Länge des Schuljahres).
Diese Praktikumseinheiten können vergleichbar zu den Betrieben auch in den BBS (Berufsbildenden Schulen) abgeleistet werden.
Der Übergang in den Beruf soll durch frühzeitige Einbeziehung des betrieblichen Lernens verbessert werden.
Verbesserung der Integration in die Berufswelt
Erhöhung der Vermittlungsquote in die duale Ausbildung
Die "Praxisphase" beginnt mit dem ersten Block (jew. 9 - 11 Wochen) nach den Herbstferien und dauert mit dem Ende des 3. Blocks bis zum Schuljahresende.
In dieser Zeit bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in jedem Durchgang eine "Besondere Betriebliche Lernaufgabe", deren Umfang und Form für alle Schulen in Bremerhaven vergleichbar sein soll. Diese Arbeit soll so angelegt sein, dass sie vor Eltern, Mitschülern, aber auch vor Vertretern des Betriebs präsentiert werden kann.
... ihrerseits lernen die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen kennen und können sie über einen längeren Zeitraum, auch in Hinblick auf zukünftige Bewerbungen, beobachten. Sie können die Schule auf unterrichtliche Ergänzungen im Hinblick auf notwendige Qualifikationen aufmerksam machen. Am Ende des Praktikums geben sie eine Kurzbewertung des Praktikums auf einem Ankreuzbogen ab.
Die große Zahl der Schülerinnen und Schüler in jedem Jahrgang stellt Wirtschaft und Schule vor eine hohe Anforderung, da es nicht leicht sein wird, alle in ihren Wunschbetrieb zu vermitteln. Das Schulamt appelliert deshalb an die Betriebe, für dies neue Projekt in großem Umfang Plätze zur Verfügung zu stellen. Nach Ablauf der ersten beiden Durchgänge ist dann sicher Zeit für eine Manöverkritik gemeinsam mit Schule, Wirtschaft und Verbänden.
... betreuen ihre Schülerinnen und Schüler im Praktikum, besuchen sie, halten Kontakt zu den Betrieben und unterstützen sie - wenn nötig - bei der Bearbeitung der "Besonderen Betrieblichen Lernaufgabe". Sie bewerten zusammen mit dem Betrieb das Praktikum und die „Lernaufgabe“. Dieser Bereich wird im Zeugnis gesondert ausgewiesen! In der ersten - durchgehenden - Praktikumswoche können die Lehrerinnen und Lehrer nach Absprache am ersten Tag (Montag) in einem Betrieb ihrer Wahl ebenfalls ein „Kurzpraktikum“ absolvieren. Denkbar ist auch eine gemeinsame Betriebserkundung als zusätzliche Fortbildung an diesem Tag. In jedem Fall sind sie das wichtige Bindeglied zwischen Betrieb und Schule und können so helfen, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft zu verbessern. Eine Koordinierungsstelle für die Praxisphase ist beim Schulamt eingerichtet.
Bei Rückfragen zu diesem Projekt können sich die Betriebe unter der Nummer 590-2048 an das Schulamt wenden.
Koordinator für die Praxisphase ist:
Reinhard Rehwinkel
Schulamt
Magistrat Bremerhaven
Tel.: 590-2048
Fax: 590-2029
praxisphase(at)schule.bremerhaven.de
oder
reinhard.rehwinkel(at)magistrat.bremerhaven.de