- Ein Kreis wird in eine Ecke (A) des Blatts gezeichnet. Dazu
zeichnet man zuerst die Winkelhalbierende (w) und wählt den Radius
so, dass die Kreislinie (k) zwei Seiten berührt. (Da wir
später damit noch rechnen müssen, ist es
zweckmäßig z. B. den Radius 5 cm zu wählen. Das
erreicht man, indem man zu einem Rand in 5 cm Entfernung
eine Parallele zeichnet und ihren Schnittpunkt mit der
Winkelhalbierenden als Mittelpunkt nimmt.)
- Die Diagonale
(e) des Blatts wird gezeichnet. Sie schneidet die Kreislinie an zwei
Stellen. Die Entfernung von der ursprünglichen Ecke (A) bis zum
Schnittpunkt (N), der weiter von ihr entfernt ist, wird von diesem
Schnittpunkt aus auf der Diagonalen noch einmal abgetragen. Man
erhält mit den Bezeichnungen der Zeichnung unten den Punkt C' auf
der Diagonalen (AC' ist doppelt so lang wie AN.)
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- Es wird ein neues Rechteck gezeichnet, dessen Diagonale AC'
ist und dessen Seiten parallel zu den Seiten des Rechtecks ABCD (Blatt)
sind. Dieses Rechteck erfüllt die Aufgabenstellung insofern, dass
außer k noch ein genauso großer Kreis in das Rechteck
AB'C'D' passt, ohne dass es Überschneidungen mit k gibt, aber kein
größerer Kreis.
- Nun ist AB'C'D' kein DIN-A4-Blatt, aber die
maßstäbliche Verkleinerung davon. Wenn wir den Maßstab
kennen, können wir den gesuchten Durchmesser ausrechnen.
Zu einem Kreis mit dem Radius 5 cm (d. h. Durchmesser 10 cm)
gehört eine Seite AB', die 19,3 cm lang ist. Die längere
Seite des Blatts ist 29,7 cm lang.
- Daraus ergibt sich der Maßstab m als 19,3:29,7 = 0,65
= 1 : 1,539.
- Jeder cm im Rechteck AB'C'D' steht für 1,539 cm im
Rechteck ABCD.
- Die
Kreise dürfen also höchstens 15,4 cm Durchmesser haben.
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