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Vorbemerkung:

Die Hinweise „Mo. Vorm.“, „Mo. Nachm.“ und „Di.“ sollen Ihnen eine grobe Zeitplanung erlauben.

Zur Navigation:

Die Referenten und Referentinnen sind alphabetisch angeordnet. 
Ein Klick auf den Namen in der Überschrift führt zum nachfolgenden Referenten, ein Klick auf den Fachbereich überspringt die Referenten, die diesem Fachbereich nicht angehören.
Die folgenden Tabellen helfen, den Ersten oder die Erste mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben des Nachnamens zu finden bzw. den Ersten oder die Erste des jeweiligen Fachbereichs. Der jeweils letzte Eintrag ist wieder mit dem ersten verlinkt.

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Von der Übersicht der Fachbereiche abweichende Angaben haben gemacht: Breyer, Kohl, Kramer/Seidel,  Green/Laubert/Schraufstetter/Schwankner und Treitz. Die in der Tabelle nicht enthaltenen Fächer/Angaben sind zyklisch miteinander verlinkt.

Link zu ausfallenden Vorträgen
Leider fallen in jedem Jahr auch Vorträge aus oder es ändert sich etwas anderes. Auf das Achtungzeichen klicken, wenn Sie erfahren wollen, worum es geht. Die betreffenden Veranstaltungen sind wieder zyklisch miteinander verlinkt.

Bagarkasi  SAC BIO Di.

Referent für das JRK KV Bremen Ibrahim Bagarkasi, DRK Kreisverband Bremen e.V., mit Frau Kubacki

Vortrag

Schulsanitätsdienst – Eine AG zur Steigerung der sozialen Kompetenzen und Förderung von Selbstständigkeit der Schüler

Was ist ein Schulsanitätsdienst? Aufbau und Abläufe eines Schulsanitätsdienstes; Positive Auswirkungen eines SSD`s auf das Schulklima; Synergien für andere Fächer

Bartel   BIO Mo. vorm.

Zoopädagogin Sabine Bartel, Zoo am Meer, Bremerhaven, mit Frau Dr. Breyer und Frau Kirchhoff

Vortrag

Mit GIS-Medien den Zoo am Meer entdecken

Bartel  SAC BIO Di.

Zoopädagogin Sabine Bartel, Zoo am Meer, Bremerhaven, mit Frau Ollesch und Frau Wortmann

Experimentalvortrag

Forschendes Lernen mit den Pinguinen im Zoo am Meer

Bauhoff  MAT Di.

Universitätsprofessor a.D. Dr. Eugen Peter Bauhoff, Universität Flensburg,

Workshop

Problemorientiertes Üben im Mathematikunterricht der Grundschule

Üben und entdecken im Arithmetikunterricht der Grundschule

Problemlösen und Üben schließen einander nicht aus. In der Veranstaltung wird vielmehr gezeigt, wie bei der Bearbeitung von Themenkreisen der Arithmetik und der Geometrie einerseits inhaltliche Kompetenzen gefördert werden (also u. a. geübt wird), andererseits aber auch Probleme gelöst werden können, und somit Anforderungen an die prozessbezogene Kompetenzen Problemlösen und Argumentieren gestellt werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten mit Material, das in der Veranstaltung zur Verfügung gestellt wird, und probieren die Vorschläge an Ort und Stelle aus.

Bertram  CHE SAC NAT Mo. nachm.

Dr. Sabine Bertram, Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e. V., Frankfurt

Vortrag

Schulförderprogramm des Fonds der Chemischen Industrie: Schulpartnerschaft Chemie

Das breit gefächerte Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ dient dem Ziel, bei Schülern und Jugendlichen Interesse an der Chemie zu wecken und ihnen Freude an dieser Naturwissenschaft zu vermitteln.

Eine der wichtigsten Förderdomänen in dem Programm ist die Unterrichtsförderung; hier erhalten Chemielehrer auf Antrag für den experimentellen Chemieunterricht ihrer Schule finanzielle Unterstützung. Die Lehrer schaffen mit Hilfe der Fördermittel Geräte, Chemikalien, Glaswaren etc. an, damit ihre Schüler im Chemieunterricht mehr selbst experimentieren können. Die Unterrichtsförderung können auch Primarstufenlehrkräfte beantragen für den Bereich Chemie innerhalb des Sachunterrichts.

Neben der Unterrichtsförderung bietet das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ eine Reihe weiterer Förderdomänen. So gibt es beispielsweise kostenfreies Informations- und Unterrichtsmaterial – darunter die bekannten Informationsserien des Fonds. Weiterhin kann man finanzielle Mittel für verschiedenste andere Dinge und Aktivitäten erhalten, die alle irgendwie und irgendwo in den Chemieunterricht hineinspielen oder ihn ergänzen. Dazu gehören die Schüler-Chemie-Wettbewerbe genauso wie Hochschul-Institute, die ihre Labore für Kinder/Jugendliche öffnen. Es gehören ebenfalls dazu die schriftlichen pädagogischen Arbeiten von Chemie-Lehramtsanwärtern/-Referendaren, Projekte in der Chemiedidaktik-Forschung, die Fortbildung von Chemielehrern und auch Kooperationen von Chemielehrern.

Im Vortrag werden die Unterrichtsförderung und die anderen Förderdomänen erläutert, und es wird erklärt, wie vor allem die Chemielehrer, aber auch Seminarleiter, Chemiedidaktiker etc. an die Fördermittel gelangen.

Bickel   BIO Mo. vorm.

StD Dr. Horst Bickel, Studienseminar Gy/Ge, Düsseldorf

Vortrag

Kompetenzerwerb im Themenbereich Genetik der Sek I

Das Thema Genetik ist in allen Lehrplänen der Sekundarstufe I enthalten. Es ist ein unabdingbarer Teil des biologischen Grundwissens. Die Genetik erfordert ein hohes Abstraktionsvermögen. Dies führt oft zu Verständnisproblemen, die sich dann auch auf andere Bereiche der Biologie wie z.B. der Evolution auswirken.

In diesem Beitrag wird sowohl diese Problematik als auch die Möglichkeit des Kompetenzerwerbs angesprochen. Konkrete Unterrichtsbeispiele und verschiedene Methoden sollen helfen ein durchgehendes Schulcurriculum zu entwickeln. Modelle zur Erarbeitung des Allelbegriffes oder Mystery-Karten zum selbständigen Erarbeiten komplexer Zusammenhänge, können Schülerinnen und Schülern im Unterricht helfen den Lernprozess zu optimieren.

Boymans   CHE Di.

Dipl.-Gyml. Nadine Boymans, Institut für Anorganische Chemie der RWTH Aachen,

Experimentalvortrag

Zeitreise durch die Welt der Farben – Spannende Versuche für Schülerinnen und Schüler der Sek. II rund um das Thema „Farbstoffe und Farbigkeit”

Eines der zur Auswahl stehenden Themenfelder in der Sek. II ist in vielen Bundesländern das Themenfeld „Farbstoffe und Farbigkeit“. Dieses stellt nicht nur einen großen Bezug zum Alltag her, sondern verbindet auch eine ästhetische Komponente mit wissenschaftlichem Anspruch. Zudem ist es sehr breit gefächert und reicht von den anorganischen Pigmenten bis hin zu den organischen Farbstoffen.

Beschränkt man das Themenfeld weitestgehend auf die ästhetische Komponente, so eignet es sich auch für Mittelstufenschüler. Vor diesem Hintergrund wurde an der RWTH Aachen ein Konzept zum Thema „Farben und Farbigkeit“ entwickelt, welches sich durchaus, nimmt man den wissenschaftlichen Anspruch hinzu, für Oberstufenschüler eignet.

Das Konzept ist in Form einer Zeitreise aufgebaut. So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur verschiedene Farbstoffe und ihre Anwendungen sondern auch geschichtliche Aspekte in der Entwicklung der Farbstoffe kennen. Die Zeitreise startet in der Antike, in welcher die Schülerinnen und Schüler Schminke wie Lippenstift, Lidschatten und farbige Creme herstellen. Auf dem Weg zur Gegenwart, in welcher sie z.B. selbstständig Tattoofarbe herstellen und anschließend mit dieser Farbe Schweinehaut tätowieren oder das Pigment TiO2 aus Sonnencreme extrahieren und seine Wirkungsweise untersuchen, wird unter Anderem ein Zwischenstopp im Mittelalter eingelegt, in welchem Goldrubinglas hergestellt wird [1].

Im Rahmen dieses Vortrages soll das Konzept „Zeitreise durch die Welt der Farben“ mit ausgewählten Experimenten vorgestellt werden.

[1] N. Boymans, U. Hamacher, U.Englert, PdN-ChiS, 2011, 60, in Druck.
Diese Arbeit wurde mit einem Stipendium der RWTH Aachen für fachdidaktische Promotionsthemen in MINT-Fächern für N.B. unterstützt.

Brase   CHE PHY Mo. vorm.

OStR Dr. Dipl.-Phys. Beate Brase, Erich-Kästner-Gymnasium, Laatzen, mit Herrn Heinzerling

öffentlicher Experimentalvortrag

Vom LEGO Car-Race zum Sieg bei FormelEIns in Berlin – Ein spannender Wettbewerb zum Weltjahr der Chemie 2011

oder auch: Elektrochemie nur vom Feinsten

Am College of Engineering der Villanova University in Pennsylvania (USA) fand 2006 ein legendäres Rennen statt: Studenten sollten eine Batterie entwickeln, die ein LEGO-Fahrzeug antreiben sollte. Sieger wurde das Team mit der Zitronensaft-Batterie.

Fünf Jahre später fand in Berlin die Endausscheidung zum Wettbewerb FormelEIns in statt. Dieser Wettbewerb war bundesweit zum Weltjahr der Chemie und dem Jahr der Energie 2011 ausgeschrieben worden: Ein rohes Ei sollte mit innovativer Energie 20 Meter weit transportiert werden. In die Endausscheidung kamen 6 Teams, von denen kaum eines die Kriterien unter den kritischen Augen der Jury erfüllte.

Drei Sieger wurden gekürt, aber nur ein Team schaffte die Kriterien: Lemon Powered Car vom Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen. Die Jury zog nach 60 gefahrenen Metern das LEGO-Fahrzeug aus dem Verkehr.

Im Experimentalvortrag werden schrittweise die Entwicklung der verwendeten Batterie erläutert und spannende Hintergründe über die Schwierigkeiten auf dem Weg zum Sieg berichtet. Zum Schluss wird die Siegesfahrt erneut vorgeführt.

Wir werden uns bemühen via Skype ein Grußwort aus Villanova einzuspielen.

Braun  INF TEC Di. Der Workshop muss leider ausfallen.

Studienrat Dietmar Braun, Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg, Hamburg, zusammen mit Herrn Fiebig

Workshop

Steuern und Regeln mit dem PICAXE-Microcontroller – von der 7-Segment-Anzeige bis zu Fahrzeugen mit Sensoren

Dieser Workshop ist als Fortführung der Veranstaltung „Vom Microcontroller zum programmierten Roboter – Vorstellung von Unterrichtsmaterialien und Mitmachangebote“ der MNU-Tagung 2010 zu sehen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im letzten Jahr nicht anwesend waren, erhalten Einblick in Materialien einer Unterrichtseinheit zu diesem Thema. Grafische und textbasierte Programmierumgebungen (Freeware-Programme!) werden vorgestellt und an kleinen Funktionsmodellen (7-Segment-Anzeige, Ampelschaltung, Schrittmotor usw.) praktisch ausprobiert. Neu in diesem Jahr ist die Steuerung von Fahrzeugen (kleine Buggies) mit einfachen Sensoren. Hinweise zum Bezug der Materialien und Bau der Geräte werden gegeben.

Bredthauer   PHY Mo. nachm.

Wilhelm Bredthauer, Gymnasium Goetheschule Hannover,

Vortrag

Physik Lernen und Verstehen im Zusammenspiel von Experimenten, Aufgaben und Lehrbüchern – Ein Vortrag mit Unterrichtsbeispielen aus dem Physikunterricht der Sekundarstufe II

Physik Lernen und Verstehen im Zusammenspiel von Experimenten, Aufgaben und Lehrbüchern

Ein Vortrag mit Unterrichtsbeispielen aus dem Physikunterricht der Sekundarstufe II

Im Vortrag sollen an Beispielen aus dem aktuellen Unterricht zur Vorbereitung auf das Zentralabitur in Niedersachsen die Möglichkeiten eigenständigen Lernens und Erkennens an von Schülern selbst durchgeführten Experimenten (Abhören mit Laser u. a.) zur Vorbereitung auf ein Abitur mit Experimenten dargestellt und experimentell vorgestellt werden.

Breyer  INF SAC BIO NAT GeoMedien/ GIS Mo. vorm.

Lehrkraft, Fachberaterin GeoMedien/ GIS Dr. Jutta Breyer, Lloyd Gymnasium Bremerhaven,

Workshop mit jederzeitigem Zugang

GeoMedien und elektronische Tafel für das moderne Klassenzimmer

Zu den GeoMedien gehören digitalen Atlanten, Google Earth, WebGIS oder Geoinformationssysteme (GIS). GeoMedien, projiziert auf eine großformatige elektronische Tafel, eröffnen neue, flexible Perspektiven im zeitgemäßen Klassenzimmer, die motivieren und aktives, kompetenzorientiertes Lernen fördern. Im Rahmen der MNU 2011 und des Internationalen GIS Tages reihen sich in loser Folge kurze Demonstrationen zur Anwendung der elektronischen Tafel (Epson), dem Haack Weltatlas (Klett Verlag), Google Earth, WebGIS und ArcGIS10 (ESRI).

Breyer   BIO Mo. vorm.

Lehrerin Dr. Jutta Breyer, Lloyd Gymnasium, Bremerhaven, mit Frau Bartel und Frau Kirchhoff

Vortrag

Mit GIS-Medien den Zoo am Meer entdecken

Brüning   PHY Mo. vorm.

Dipl.-Math. Michael Brüning, KLSoft, Bochum

Workshop

Neue Medien: Die digitale Schulbuchreihe Physik Verstehen und Üben

Neue Medien: Die digitale Schulbuchreihe „Physik Verstehen und Üben“

Das Programmpaket „Physik Verstehen und Üben“ (www.KLSoft.de) erarbeitet den gesamten Stoff des Physikunterrichts von Klasse 5 bis zum Abitur in Form einer interaktiv gestalteten in der Handhabung weitgehend selbsterklärenden Schulbuchreihe.

In dem Programm werden die wesentlichen physikalischen Prozesse dynamisch simuliert. Phänomene, die im Realexperiment nur schwer beobachtbar sind oder nur durch Modellvorstellungen verständlich gemacht werden können, werden durch die spezifischen Methoden des Computers veranschaulicht.

Herleitungen werden im Unterschied zu einem klassischen Lehrbuch interaktiv durch abrufbare Hilfestellungen erarbeitet und durch Rückmeldungen kontrolliert. Dabei werden auch in Rechnungen die in der Physik üblichen Bezeichnungsweisen für Variablen benutzt. Ein schneller und bequemer Zugriff zu gewünschten Gegenständen wird durch ein Programm „Stichwortsuche“ ermöglicht.

In dem Workshop soll durch konkrete Beispiele aus der SI und der SII verdeutlicht werden, wie mit den Programmen unterrichtliche Erarbeitungen gestützt werden können und Nacharbeit vereinfacht und gesichert wird.

Brüning  MAT Di.

Dipl.-Math. Michael Brüning, KLSoft, Bochum

Workshop

Kompetenzförderung im Mathematikunterricht mithilfe der digitalen Lernumgebung „Mathematik Verstehen und Üben” unter besonderer Berücksichtigung von Vernetzungsmöglichkeiten

Kompetenzförderung im Mathematikunterricht ist eine komplexe Aufgabe, da die Mathematik insgesamt ein komplexes vernetztes System darstellt. Die Software „Mathematik Verstehen und Üben“ von KLSoft.de liefert dazu einen Beitrag durch besondere Akzentuierung sowohl innerer Vernetzung verschiedener Sachbereiche wie äußerer Vernetzung von Aufgaben und Programmkomponenten: Aufgaben unterschiedlicher Funktionalität (Anwendungen, Kontextaufgaben, Übungsaufgaben zu Standardverfahren, Tests, Diagnoseaufgaben), angebundene Werkzeuge und Zusatzprogramme für zentrale Prüfungen oder spezielle Themen liefern unter Nutzung der spezifischen Möglichkeiten des Computers (Interaktivität, dynamische Visualisierungen) für die gesamte Schulzeit einen Lernbegleiter, der Möglichkeiten eröffnet, die durch die klassische Schulbuchliteratur nicht geboten werden können. An typischen Aufgaben soll die Arbeit mit der Software auch unter Berücksichtigung der Eigenarbeit von Schülern in Lernzentren oder zu hause demonstriert werden. Die Beispiele werden sich schwerpunkthaft auf die SI beziehen, es werden jedoch auch Beispiele aus der SII vorgestellt.

Bruns   PHY Di.

StD. i.R. Klaus Gerd Bruns, Pensionär, Oldenburg, mit Herrn Weusmann

Vortrag

Bewertungskompetenz im Physikunterricht?! – Fragen und Vorschläge

Aktuelle Lehrpläne oder Curricula sind kompetenzorientiert. Sie unterscheiden zwischen inhalts- und prozessbezogenen Kompetenzen. Zu letzteren gehört der Kompetenzbereich „Bewerten“. In der Liste der Operatoren zur Erstellung von Aufgaben, u.a. auch für das Abitur, gibt es den Operator „bewerten“ . Bei der Durchsicht einer größeren Zahl von zentral gestellten Abituraufgaben aus verschiedenen Bundesländern findet sich dieser Operator kein einziges Mal. Im niedersächsischen Curriculum für die Sek. I heißt es: „Die Gelegenheiten, Bewertungskompetenz im Physikunterricht zu entwickeln, sind allerdings begrenzt und zugleich komplex. Deshalb sind die Anlässe gezielt zu nutzen. Die Erwartungen an die Progression müssen realistisch eingeschätzt werden, weil die zur Entwicklung erforderlichen Schritte nur selten durchlaufen werden können.“ Offenbar wird mit der Entwicklung von Bewertungskompetenz eine schwierige Aufgabe formuliert.

Im Vortrag wird dem Problem nachgegangen. Es werden Unterrichtselemente unter dem Gesichtspunkt „Bewertungskompetenz“ zur Diskussion gestellt.

Burmeister   CHE NAT Mo. nachm. Dieser Vortrag von Frau Burmeister muss leider ausfallen.

Mareike Burmeister, Chemiedidaktik, Universität Bremen

Experimentalvortrag

Clearasil & Co - Hautpflegeprodukte im Chemieunterricht

Vor allem in der Pubertät – in der sich wohl alle unsere Schülerinnen und Schüler befinden – haben Jugendliche Probleme mit unreiner Haut. Eine der großen Fragen ist, wie man diese unreine Haut und Pickel wieder los werden kann. Es verwundert also nicht, dass Gesundheit und Pflege einer der wichtigsten Interessensbereiche der Schülerinnen und Schüler ist. Sie beschäftigen sich mit den Pflege- und Anti-Pickel-Produkten, die sie aus ihrem Alltag, der Werbung in verschiedenen Medien und aus dem Austausch mit Freundinnen und Freunden kennen und die versprechen, in kürzester Zeit Abhilfe zu schaffen. Dies betrifft schon die Schülerinnen und Schüler in der Klasse 5 bis hinein in die Klassen 12 und 13. Dadurch sind die Pflege- und Anti-Pickel-Produkte ein wichtiger Bestandteil des Alltags unserer Schülerinnen und Schüler und relevant für sie. Die Chemie und Wirkweisen dahinter sind jedoch häufig unbekannt, dabei bieten sich hier vielfälte Anknüpfungspunkte im Chemieunterricht. Im Experimentalvortrag werden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten der Anti-Pickel-Produkte im Chemieunterricht der unterschiedlichen Alterstufen aufgezeigt.

Burmeister   CHE NAT Mo. vorm.

Mareike Burmeister, Chemiedidaktik, Universität Bremen, mit Herrn Prof. Eilks, Frau und Herrn von Döhlen

Vortrag

Innovative Methoden zur Förderung von Bewertungskompetenz im frühen Chemie- und NW-Unterricht

Täglich befinden wir uns in Situationen, in denen wir Dinge entscheiden müssen. Welches Produkt soll ich einkaufen, welche Meinung soll ich vertreten? Häufig geschehen diese Entscheidungen mehr oder weniger aus dem Bauch heraus, z.B. weil uns die Werbung anspricht oder der Preis für ein Produkt günstig ist. Manchmal wäre es aber vielleicht besser, die verschiedenen zur Auswahl stehenden Produkte, Entscheidungsoptionen oder Meinungen zunächst gegeneinander abzuwägen und zu bewerten, um dann zu einer gut begründeten Entscheidung zu kommen. Damit dies gelingen kann, benötigen die Schülerinnen und Schüler Bewertungskompetenz, denen auch in den Bildungsstandards für das Fach Chemie ein großer Stellenwert eingeräumt wurde. Im Vortrag werden verschiedene Methoden und Beispiele aus dem Chemieunterricht vorgestellt, mit denen man eben diese Bewertungskompetenz eingebunden in ganz typische Unterrichtsthemen fördern kann.

Buschmeier  MAT Mo. nachm.

Lehrerin Gudrun Buschmeier, Städtische Grundschule, Bad Salzuflen

Workshop

„Gute Lernaufgaben” im Mathematikunterricht der Grundschule

Es werden „gute Lernaufgaben“ aus verschiedenen Inhaltsbereichen gezeigt und diskutiert, in denen eine natürliche Verzahnung prozess- und inhaltsbezogener Kompetenzen möglich ist und Kinder individuell gefordert und gefördert werden können. Teilnehmer können sich dazu mit konkreten Beispielen aus der Neubearbeitung von „Denken und Rechnen“ auseinandersetzen.

Capelli  MAT Mo. vorm.

Rinaldo Capelli, mit Herrn Wagener

Vortrag

Testen und Fördern bei Klett: Der schnelle Überblick über den Leistungsstand Ihrer Klasse.

Testen und Fördern ist ein kostenloser Online-Service, der Ihnen hilft, schnell und einfach den Leistungsstand Ihrer Schüler richtig einzuschätzen und Ihre Schüler individuell zu fördern.

Die Referenten geben Ihnen einen umfassenden Einblick in „Testen und Fördern“ und zeigen Ihnen am konkreten Beispiel der Mathematik, welche Möglichkeiten Ihnen der Online-Service eröffnet. Lassen Sie sich von der einfachen Benutzerführung, der umfassenden Dokumentation (z. Bsp. in Form von Elternbriefen) und den anschaulichen und motivierenden Schülermaterialien überzeugen.

Cordes  MAT Di.

Realschullehrerin Heidi Cordes, Ernst Klett Verlag / MAV-PBMN, Stuttgart, mit Frau Kersten

Vortrag

Differenzierung im Mathematikunterricht mit heterogenen Lerngruppen

Dietrich   CHE Mo. vorm.

Prof. Dr. Volkmar Dietrich, Universität Potsdam,

Vortrag

Persil activ power, Ariel Excel Gel mit Actilift, Sunil color essential oil … waschen sauberer als sauber? – Wissenswertes über neueste Trends auf dem Gebiet der Waschmittel

Waschen und Reinigen bilden mittlerweile Inhalte aller Rahmenpläne Chemie entweder der S I und/oder der S II. Im Vortrag werden die neuesten Trends im Verbraucherverhalten und der Entwicklung von Waschmitteln vorgestellt. An der Gestaltung von Unterrichtssequenzen zu diesem Thema wird die Umsetzung von Bildungsstandards zur Kompetenzentwicklung bei den Schülern aufgezeigt und problematisiert. Dabei wird der sinnvolle Einsatz des neuen Lehrwerks Chemie Oberstufe und der Reihe Naturwissenschaften, Band: Vom Waschen angeregt und diskutiert. (Für Lehrende des Faches Chemie aber auch der Natur- und Hauswirtschaft aller Schulformen der S I und der S II)

Dirxen  SAC Mo. nachm.

Anna Dirxen, Grundschule Wuppertal,

Vortrag

Sachunterricht einmal anders - selbstbestimmtes Forschen durch Eigenmotivation mit Hilfe von Strukturvorgaben

Anhand von praktischen Beispielen aus einer jahrgangsgemischten Lerngruppe (1-4) wird Ihnen in diesem Vortrag ein Einblick in das selbstbestimmte Forschen mit struktureller Methodenkompetenz gegeben.

Kinder entwickeln gemeinsam durch methodisch eingeführte Strukturen eine enorme Selbstmotivation beim Erforschen von interessengeleiteten Ideen. Nur durch eine intrinsische Motivation seitens des Kindes gelingt der kompetenzorientierte Ansatz im Sachunterricht.

Das DUDEN Werk „Kleine Forscher“ begleitet die Kinder durch ihre vier Grundschuljahre und liefert immer wieder passende Aufgaben und Informationen für das selbstgewählte Thema des Kindes.

Die Kinder erlernen zudem Präsentationsstrategien und erstellen eigene Ausstellungen.

Sie geben gezielt feedback zur gehörten Präsentation und ergänzen durch ihre eigenen Vorkenntnisse ihre MitschülerInnen. Dadurch entsteht eine gezielte Kommunikation.

Dobner   BIO NAT Mo. vorm.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Ingo Dobner, Uni. Bremen, Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT),

öffentlicher Vortrag

Mykorrhiza und Wald

Der Vortrag gibt eine Einführung über die Struktur und Funktion der Mykorrhiza. Darüber hinaus werden Beispiele und Erfahrungen des Einsatzes mykorrhizierter Pflanzen in biologischen Anwendungsverfahren aufgezeigt.

Ducci   CHE Mo. vorm.

Prof. Dr. Matthias Ducci, Pädagogische Hochschule Karlsruhe,

Experimentalvortrag

„Color Changing Markers” – Ein spannendes Thema für den forschend-entwickelnden Chemieunterricht

Seit einigen Jahren sind im Handel so genannte Color Changing Markers (andere Bezeichnung: Zaubermaler) erhältlich, die in der Farbe ihrer Hülse malen. Beim Übermalen mit einem beigefügten Farbwechselstift, dem „Magic Pen“, ändert sich die Farbe – wie durch einen Zauber – in die ihrer jeweiligen Kappe. Bei diesen Produkten machen sich die Vertreiber die besondere Faszination, die von den intensiven Farben und dem für den Laien unerklärlich erscheinenden, spontanen Farbwechsel ausgeht, zu Nutze. Dieser motivierende Effekt kann im Chemieunterricht aufgegriffen und die Frage nach der Wirkungsweise dieser Stifte gestellt werden. Eine Antwort auf diese Frage ist, wie auch die unterrichtliche Behandlung des Themas Farbmittel im Allgemeinen, auf unterschiedlichem fachlichen Niveau möglich.[1] Hierzu wurde von den Referenten eine Reihe von einfachen, aber beeindruckenden und an verschiedenen Stellen des naturwissenschaftlichen Unterrichts einsetzbaren Experimenten entwickelt, die im Vortrag präsentiert werden sollen. Anhand dieser können die zugrunde liegenden chemischen Vorgänge im Unterricht von den Schülern erforscht werden.[2] Ferner wird aufgezeigt, wie die Schüler aufbauend auf diesem Wissen ihre eigenen Zauberstifte sowie den Magic Pen herstellen können.[3] Beeindruckende Phänomene werden erhalten, wenn diese Farbstoffgemische zum so genannten „elektrochemischen Schreiben“ genutzt werden. Diese sollen abschließend im Rahmen eines kleinen Exkurses präsentiert werden.[4]

Anhand dieser Thematik lassen sich in hervorragender Weise sowohl die Grundprinzipien der Farbigkeit von Stoffen als auch die Struktur-Eigenschaftsbeziehungen der verschiedenen Farbstoffklassen als eines der wichtigen Basiskonzepte der Chemie exemplarisch thematisieren. Die Bearbeitung des Themas ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Anwendung (bzw. das Kennen lernen) wichtiger und für die Naturwissenschaft Chemie charakteristischer Fachmethoden, wie z. B. photometrische oder chromatographische Untersuchungen. Darüber hinaus stehen die Experimente aufgrund des Alltagsbezugs der Thematik in einem bedeutungshaltigen Kontext. Die Untersuchung der Zaubermaler liefert somit einen Beitrag zur Entwicklung der Denk- und Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler.

Literatur:

[1] H. Schmidkunz, Didaktische Aspekte zur Behandlung der Farbmittel im Chemieunterricht, NiU-P/C 11, 16-19 (1986)

[2] C. Herriger, M. Klauck, M. Ducci, Color Changing Markers, PdN-ChiS 7/58, 44-48 und 51-51 (2009)

[3] C. Herriger, M. Klauck, M. Ducci, Herstellung von Zaubermalern, CHEMKON 2/17, 83-84 (2010)

[4] O. Schlegel, C. Herriger, M. Ducci, Magische Stifte, PdN-ChiS 8/59, 20-24 (2010)

Eilks   CHE Mo. nachm.

Prof. Dr. Ingo Eilks, Chemiedidaktik, Universität Bremen, mit Herrn Dr. Kienast und Herrn Krause

Vortrag

Mit der Tour de Chemie durch Mol & Co - Ein Übungs- und Wiederholungsmodul am Beginn der S II

Am Einstieg in die gymnasiale Oberstufe werden Klassen und Kurse i.d.R. neu zusammengesetzt, die fachlichen und methodischen Voraussetzungen der Lernenden sind dann häufig sehr heterogen. Auch erfolgt eine grundsätzliche Neuausrichtung des Chemieunterrichts. Quantitative und formale Aspekte gewinnen deutlich an Bedeutung. Nicht zuletzt mit Blick auf das Zentralabitur werden hier wichtige Weichen gestellt. Hier will das Unterrichtsmodul „Mit der Tour de Chemie durch Mol & Co“ helfen. Vorgestellt wird ein Selbstlernmodul, in dem die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten theoretischen Aspekte der Chemie (Atombau, atomare Masse, Bindungslehre, molekulare Masse, Mol, Konzentrationen, etc.) wiederholen, ergänzen oder sich zum Teil auch neu erschließen können. Das Modul basiert auf selbstverantwortetem und materialbasiertem Lernen mit Feedback. Über verschiedene Rückmeldeschritte erfährt der Lernende jeweils über seinen Lernfortschritt und qualifiziert sich so jeweils für die nächste Etappe. Zur Entlastung der Lehrkraft findet ein erheblicher Teil des Schülerfeedbacks über eine Online-Testplattform statt. Einblicke in die methodischen Ideen, die Unterrichtsmaterialien und Erfahrungen im Einsatz an verschiedenen Schulen werden gegeben.

Eilks   CHE NAT Mo. vorm.

Prof. Dr. Ingo Eilks, Chemiedidaktik, Universität Bremen, mit Frau Lippel und Herrn Stuckey

Vortrag

Zucker und andere Süßungsmittel: Warum nicht mal im frühen Chemie- oder NW-Unterricht?

Zucker, Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe sind aus unserer Lebensmittelwelt nicht mehr weg zu denken. Im Vortrag werde die unterschiedlichen Stoffe vorgestellt und eine Unterrichtsreihe wird diskutiert, wie eine erste Auseinandersetzung mit diesen Stoffen im frühen naturwissenschaftlichen Unterricht möglich ist. Eingebunden ist dies in einen Unterrichtsgang, der sowohl Experimente und das fachliche Lernen beinhaltet als auch die Vermittlung von Kommunikations- und Bewertungskompetenz unterstützt. Die Unterrichtseinheit, die Methoden und Erfahrungen aus dem Unterricht werden vorgestellt.

Eilks   CHE NAT Mo. vorm.

Prof. Dr. Ingo Eilks, Chemiedidaktik, Universität Bremen, mit Frau Burmeister und Herrn und Frau von Döhlen

Vortrag

Innovative Methoden zur Förderung von Bewertungskompetenz im frühen Chemie- und NW-Unterricht

Täglich befinden wir uns in Situationen, in denen wir Dinge entscheiden müssen. Welches Produkt soll ich einkaufen, welche Meinung soll ich vertreten? Häufig geschehen diese Entscheidungen mehr oder weniger aus dem Bauch heraus, z.B. weil uns die Werbung anspricht oder der Preis für ein Produkt günstig ist. Manchmal wäre es aber vielleicht besser, die verschiedenen zur Auswahl stehenden Produkte, Entscheidungsoptionen oder Meinungen zunächst gegeneinander abzuwägen und zu bewerten, um dann zu einer gut begründeten Entscheidung zu kommen. Damit dies gelingen kann, benötigen die Schülerinnen und Schüler Bewertungskompetenz, denen auch in den Bildungsstandards für das Fach Chemie ein großer Stellenwert eingeräumt wurde. Im Vortrag werden verschiedene Methoden und Beispiele aus dem Chemieunterricht vorgestellt, mit denen man eben diese Bewertungskompetenz eingebunden in ganz typische Unterrichtsthemen fördern kann.

Elster  SAC BIO NAT Di.

Prof. Dr. Doris Elster, Universität Bremen, Didaktik der Biologie,

Vortrag

Forschungsbasiertes Lernen in Botanischen Gärten – das EU Projekt INQUIRE

Doris Elster, Jan Möller, Ulrike Ritter

Universität Bremen in Kooperation mit der botanika GmbH Bremen

Klimawandel und der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt zählen zu den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Viele Lehrkräfte suchen nach innovativen Wegen, diese Themen in ihrem Unterricht zu behandeln. Ideen, Ansätze und konkrete Materialien werden in diesem Vortrag vorgestellt.

Eine der wirkungsvollsten Methoden Inhalte zur Biodiversität zu behandeln, ist es sicherlich, mit Schülerinnen und Schülern die Verbindung zu Botanischen Gärten herzustellen, in denen Kinder Experimente in authentischer Lernumgebung machen und erfahren, wie Wissenschaftler bei ihren Forschungen vorgehen. Bei sogenannten IBSE Methoden (Inquiry based Science Education) handeln Schülerinnen und Schülern quasi wie forschende Wissenschaftler: Ihnen wird ein naturwissenschaftliches Problem so dargestellt, dass sie neue fachbezogene Kenntnisse gewinnen müssen, bevor sie das Problem lösen können. Dabei suchen sie nicht nach einer einzigen korrekten Antwort, sondern sammeln die benötigten Informationen, ermitteln mögliche Lösungen, bewerten Optionen und erarbeiten Schlussfolgerungen.

Allerdings wird diese Form der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte in den meisten europäischen Ländern nicht ausreichend verwirklicht. Das Institut für Fachdidaktik der Biologie der Universität Bremen ist jetzt an einem EU-Projekt INQUIRE maßgeblich beteiligt, das diesem Defizit entgegenwirken soll. Weiterer Partner sind die botanika GmbH im Botanischen Garten und Rhododendron-Park Bremen und das Schulbiologiezentrum Hannover. Elemente des INQUIRE Fortbildungskurses zur Umsetzung der IBSE Methoden im Kontext der Erhaltung von Biodiversität (u.a. im Lebensraum Wald) werden praxisnah vorgestellt.

Engler   CHE TEC NAT Di.

AOR Dr. rer. nat. Rudolf Engler , BUW - FBC Chemie und ihre Didaktik, Wuppertal

Experimentalvortrag

The Methane Age

AOR Dr. Rudolf Engler (www.econoce.de)

The Methane Age ist der Titel eines Buches von Lee, Linden, Dreyfus und Vasko, das im Jahre 1988 erschien zum Schlagwort des kommenden Jahrhunderts werden wird.

Die Autoren haben sorgfältig und in vorausschauender Weise die Voraussetzungen für das so genannte „Methanzeitalter“ untersucht und die Machbarkeit dargestellt.

Im Experimentalvortrag werden zunächst Grundlagen und Umfang der Vorkommen und die Gewinnung von Methan ausführlich dargestellt, um danach ein Konzept vorzustellen, wie die Energieversorgung auf Basis des heutigen Erdgasverbrauches komplett aus dieser Quelle, zusammen mit KWK und bekannten regenerativen Ressourcen darzustellen ist. Die Modellrechnung zeigt nach Analyse des Bedarfs und der Kosten, dass die In-vestitionen weitgehend aus den Einsparungen zu finanzieren sind, dass auf Kohle und Erdöl nahezu verzichtet werden kann und gleichzeitig Quellen unkontrollierbarer Treibhausemissionen reduziert werden.

Im experimentellen Teil wird als Schiene zu zentralen Vorprodukten der chemischen Industrie die Synthese von Methan aus Carbiden, die Umwandlung zu Ethen mit anschließender Synthese von Ethanol und höheren Alkoholen als Treibstoffen vorgestellt.

MethaneAge - Zahlen, Diagramme

Erdmann   BIO Mo. nachm.

StD i.Pr. Ulf Erdmann, Pädagogium, Bad Sachsa

Vortrag

Epigenetik - hatte Lamarck doch recht?

Erdmann   BIO Di.

StD i.Pr. Ulf Erdmann, Pädagogium, Bad Sachsa

Vortrag

Mammut - statt eines Jurassic Parcs ein Pleistocene Parc?

Felsmann  ITG INF TEC NAT Di.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen Sarah Felsmann, Universität Bremen, Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik, FB 3, mit Frau Oechtering

Vortrag und Praktikum

Kreative Robotik als Wahlpflichtunterricht

Seit Jahren gehört in vielen Bremer Schulen der Wahlpflichtunterricht in „Kreativer Robotik“ zum festen Bestandteil des Schulprofils. In Halb- oder Jahreskursen erwerben Schülerinnen und Schüler allen Schultypen der SEK I die Grundkenntnisse der Robotik und erarbeiten hiermit umfangreiche Projekte, die abschließend öffentlich präsentiert werden. Die Unterrichtskonzepte werden von der Universität Bremen im Rahmen der Projekte GIBO und AGcom in Zusammenarbeit mit den Schulen entwickelt und umgesetzt. Neben geschlechterspezifischen Aspekten werden Interkulturalität und bilingualer Fachunterricht sowie Kompetenzerwerb thematisiert. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über Konzepte und Umsetzungsformen in den Schulen. Im Anschluss bietet der Workshop eine Gelegenheit, Unterrichtsmaterialien selbst auszuprobieren.

Fiebig   CHE NAT Di.

Oberstudienrat Stefan Fiebig, Landesinsitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI Hamburg),

Vortrag

Alkohol im Unterricht einmal anders – die Ethanol-Brennstoffzelle

Text:

Das Thema „Alkohol“ ist ein „klassischer“ Bestandteil der Rahmenpläne für Chemie bzw. Naturwissenschaft und Technik. Mit Hilfe der Ethanol-Brennstoffzelle gelingt es einerseits einen (neuen) experimentellen Zugang zum Thema zu finden, andererseits Zusammenhänge zur Elektrochemie aufzuzeigen bzw. fächerübergreifende Fragestellungen aufzugreifen (z. B. E10-Problematik, Nutzungskonflikte um landwirtschaftliche Anbauflächen). In diesem Vortrag erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in Materialien einer Unterrichtseinheit zum Thema „Alkohol“. Des Weiteren werden Versuche (z. B. alkoholische Gärung, Messung des Alkoholgehalts, Reinigung der Gärprodukte, Spannung- und Strommessungen an der Ethanol-Brennstoffzelle usw.) vorgestellt.

Fiebig  INF TEC Di. Der Workshop muss leider ausfallen.

Oberstudienrat Stefan Fiebig, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI Hamburg), zusammen mit Herrn Braun

Workshop

Steuern und Regeln mit dem PICAXE-Microcontroller – von der 7-Segment-Anzeige bis zu Fahrzeugen mit Sensoren

Dieser Workshop ist als Fortführung der Veranstaltung „Vom Microcontroller zum programmierten Roboter – Vorstellung von Unterrichtsmaterialien und Mitmachangebote“ der MNU-Tagung 2010 zu sehen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im letzten Jahr nicht anwesend waren, erhalten Einblick in Materialien einer Unterrichtseinheit zu diesem Thema. Grafische und textbasierte Programmierumgebungen (Freeware-Programme!) werden vorgestellt und an kleinen Funktionsmodellen (7-Segment-Anzeige, Ampelschaltung, Schrittmotor usw.) praktisch ausprobiert. Neu in diesem Jahr ist die Steuerung von Fahrzeugen (kleine Buggies) mit einfachen Sensoren. Hinweise zum Bezug der Materialien und Bau der Geräte werden gegeben.

Floren   BIO NAT Mo. vorm.

PD Dr. habil. Andreas Floren , Uni Würzburg, Biozentrum, Zoologie III,

öffentlicher Vortrag

Baumkronen als Schlüsselhabitat zum Verständnis des Waldökosystems

Flügel   CHE Mo. vorm.

abgeordnete Realschullehrerin Sabine Flügel, Universität Erlangen-Nürnberg, Didaktik der Chemie, mit Herrn Prof. Kometz, Herrn Scheffler und Frau Tandetzke

Experimentalvortrag

Chemie ist r(k)eine Hexerei (Schauexperimente)

Wie entzaubert man die magische Effektkunst, die auf klassischen, chemischen Schauexperimenten beruht, ohne dass sie ihren Charme verliert? Kann eine Schauvorlesung mehr sein als nur spaßiger Zeitvertreib? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen Unterhaltung und Bildung?

Leihen Sie Faust und Mephistopheles Ihr Ohr, damit die beiden ihre eigene Auffassung von Hexerei, Chemie und Edutainment kund tun! Aber passen Sie auf: Ist der Pakt mit dem Teufel erst unterzeichnet, wollen Sie vielleicht nie wieder an einfache Erklärungen glauben…

Grassmann  MAT Anders als im Heft angekündigt, wird der Vortrag am Montag von 12.45 Uhr bis 13.30 Uhr im Raum 11 stattfinden.

Prof. Dr. Marianne Grassmann, HumPhilosophische Fakultät IV / Abt. Grundschulpädagogik, Berlin

Vortrag

Allen Kindern recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann - Möglichkeiten und Grenzen der Differenzierung im Mathematikunterricht der Grundschule

Auch im Mathematikunterricht der Grundschule haben wir es mit einer zunehmenden Heterogenität zu tun. Fragen der Differenzierung und Individualisierung von Unterricht werden zunehmend diskutiert. Im Vortrag soll ausgehend von den in den Bildungsstandards formulierten Anforderungen auf Notwendigkeit, Möglichkeiten und Grenzen der Differenzierung im Mathematikunterricht der Grundschule eingegangen werden. Dabei werden Differenzierungsmodelle vorgestellt und der Zusammenhang von Differenzierung, Individualisierung und Öffnung des Unterrichts diskutiert. Beispielhaft sollen Möglichkeiten der Differenzierung dargestellt sowie Anforderungen an geeignete „gute” Aufgaben formuliert und durch Beispiele aus dem Lehrwerk Primo.Mathematik illustriert werden.

Green  ITG SAC BIO CHE PHY AST TEC NAT Geschichte der Naturwissenschaften Di.

Christopher John Green, Hochschule München, zusammen mit Herrn Prof. Schwankner, Herrn Laubert und Herrn Schraufstetter

öffentlicher Experimentalvortrag

1911 – 2011: Über 100 Jahre Z = 88 Radium

Drei Nobelpreise sind mit dem Namen Curie verknüpft:

Physik 1903 Henri Becquerel, Marie und Pierre Curie:

In recognition of the extraordinary services he has rendered by his discovery of spontaneous radioactivity / in recognition of the extraordinary services they have rendered by their joint researches on the radiation phenomena discovered by Professor Henri Becquerel

Chemie 1911 Marie Curie:

In recognition of her services to the advancement of chemistry by the discovery of the elements radium and polonium, by the isolation of radium and the study of the nature and compounds of this remarkable element;

Chemie 1935 Irène Joliot-Curie, Frédéric Joliot:

In recognition of their synthesis of new radioactive elements

Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine sehr erfolgreiche Lösung von Fragen innerhalb einer Familie handelte, haben doch die Resultate unmittelbare Auswirkungen auf den weiteren Gang der Geschichte der Naturwissenschaften und Technik genommen.

Es soll der Versuch unternommen werden, begleitet von Experimenten und der Präsentation historischer Originaldokumente die vorstehende Aussage zu untermauern und dabei nicht nur dem Phänomen Radioaktivität sondern auch dem neu entdeckten Element Z=88 Radium und seinen radiogenetischen Töchtern bis in unsere Wohnungen hinein auf der Spur zu bleiben.

Grohnert   BIO Mo. vorm.

B. Sc. & M. Ed. Marc Grohnert, Universität Bremen, mit Frau Kurth, Frau Dr. Ostersehlt und Herrn Dr. Rippe

Vortrag

Welche Effekte hat die unterrichtliche Vorbereitung eines Schülerlaborangebots auf den Kompetenzerwerb und die Interessensförderung bei Schülern?

Schülerlaboren wird eine breite Facette positiver Wirkungen unterstellt, darunter Interessensförderung, Wissenszuwachs, Einblick in die Forschung sowie Förderung der Experimentierfähigkeit. Doch häufig besuchen Schulklassen das Angebot von Schülerlaboren, ohne sich im Unterricht konkret darauf vorzubereiten. In diesem Vortrag werden zwei verschiedene Unterrichtsmodelle vorgestellt, die für die Vorbereitung des Schülerlabor-Angebots der „BreGen“ der Universität Bremen konzipiert wurden. Anhand von spannenden Kontexten (Herstellung von Impfstoffen, Nachweis des HP-Virus) und kooperativen Lernfomen werden die Schüler im Biologieunterricht auf die Anwendung von gentechnischen Verfahren wie PCR, Restriktionsverdau und Einsatz der Gel-Elektrophorese im Schülerlabor vorbereitet. Ergebnisse einer empirischen Studie zur Wirksamkeit dieser vorbereitenden Unterrichtseinheit auf den Schülerlaborbesuch werden vorgestellt.

Günter   AST Mo. nachm.

Dr. Tilo Günter, Oststeinbek

öffentlicher Vortrag

Die Space-Shuttle-Ära – Ein Rückblick

Mit dem letzten Flug des Raumtransporters Atlantis endete 2011 nach 30 Jahren der Betrieb der wiederverwendbaren amerikanischen Space Shuttles. Diese bisher mit Abstand komplexesten Raumfahrzeuge verfügten über ein breites Einsatzspektrum. Insbesondere dienten sie für den Transport großer Satelliten und Raumsonden ins All sowie für Reperaturmissionen (z.B. beim Hubble-Weltraumteleskop), führten Forschungslabore mit (insbesondere das europäische Spacelab) und wurden maßgeblich zum Aufbau der Internationalen Raumstation ISS eingesetzt – insgesamt ein überaus spannendes Kapitel der Raumfahrt.

Für das Land Bremen ist die Space-Shuttle-Ära zudem von besonderer Bedeutung, da in Bremen das Raumlabor Spacelab, welches bei mehreren Forschungsmissionen an Bord des Shuttles in den Erdorbit gebracht wurde, entstand (bei der ERNO, heute Astrium).